Eisenmangel Ursachen

Diese treten besonders häufig bei Schwangeren, Heranwachsenden, Sportlern, Vegetariern und Veganern auf. Bei Veganern im Besonderen, da sie weder Fisch, Fleisch, noch Milchprodukte verzehren. Eisenmangel entsteht oftmals aufgrund organischer Umstände, bzw. einer Fehlfunktion des Organismus. Dieser Eisenbedarf sollte so gut wie möglich abgedeckt werden. Denn an Eisenmangel zu leiden, ist bei ausgewogener, vollwertiger Ernährung eher unwahrscheinlich. Organische Ursachen, bzw. Fehlfunktionen des Körpers, müssen von einem Arzt abgeklärt werden. Zum Teil kann dies über Medikamente wieder behoben werden, sodass man wieder gesund wird.

Der Mangel an Eisen, kann viele Ursachen haben.

Unzureichende Eisenzufuhr

Eisenmangel kann auftreten, wenn dem Körper durch Nahrungsaufnahme dies nicht in ausreichender Menge zugeführt wird. Da Fleisch der größte Eisenlieferant, sind „Nicht Fleisch esser“ und Veganer besonders gefährdet. Genauso wie Säuglinge, die lange Zeit, nur mit Milch ernährt werden, oder Schwangere, die aufgrund der wachsenden Gebärmutter eine größere Menge an Blut und somit auch Eisen benötigen. Die für Schwangere und menstruierende Frauen, empfohlene Zufuhr an Eisen liegt bei 20mg täglich. Doch auch Heranwachsende, sowie Sportler neigen zu Eisenmangel.

Mangelnde Aufnahme des Körpers

Auch organische Ursachen, können dazu führen, dass das durch die Nahrung aufgenommene Eisen, nicht verwertet werden kann. Dies kann beispielsweise mit einer partiellen Entfernung des Magens, z. B. infolge eines Magengeschwürs, oder das Malassiminationssyndrom einhergehen. Ebenso kann langanhaltender, oder kontinuierlich wiederkehrender Durchfall, eine Ursache sein.

Erhöhter Bedarf an Eisen

Unser Körper ist in bestimmten Lebenssituationen auf eine erhöhte Zufuhr angewiesen. So zum Beispiel, bei Frauen, die schwanger sind, oder Stillen, sowie Kinder und Jugendliche im Wachstum, oder bei Sportlern. Um einem Mangel vorzubeugen, muss deshalb Eisen in größerer Menge zugeführt werden.

Blutverlust

80% der Fälle von Eisenmangel sind durch Anämie bedingt. Blutverlust tritt zum einen, durch die natürlichen Monatsblutungen der Frau, jedoch auch durch gynäkologische Erkrankungen wie Tumore oder Zysten auf. Jedoch nicht nur weibliche Personen sind durch Blutverlust gefährdet. Gleichermaßen können Männer, häufig Blut durch Erkrankungen des Verdauungstrakts, wie Hämorrhoiden, Tumore, Magengeschwüre, Entzündungen (Gastritis) etc., verlieren. Dies kann selbstverständlich auch an jeder anderen Stelle des Organismus auftreten, wie Nase, Lunge, Zahnfleisch, Blase, oder bei Schnittwunden. Blutverluste (Eisenmangelanämie) durch große Operationen, zählen genauso wie Blutspenden, zu den gängigen Ursachen für Eisenmangel. Doch auch durch die Dialyse, bei nierenkranken Menschen und häufiges Blutabnehmen bei Intensivpatienten, führt zu Blutanämie. Dies wird im Blut gebraucht um die roten Blutkörperchen zu bilden.

 

Wie entsteht Eisenmangel?

Eine Ursache ist bei gesunden Personen, dass Eisenmangel meistens in Folge von Blutverlusten, beispielsweise durch schwere Operationen, Unfälle, Blutspenden, Geburt oder Menstruation auftritt.

Wenn mehr Eisen verwertet als zugeführt wird, kann ein krankhaftes Fehlen an Eisen entstehen.

Der Körper steigert zwar bei längerem Eisenverlust, die Eisenaufnahme aus den Nahrungsmitteln, dies reicht jedoch manchmal nicht aus. Tritt dieser Fall ein, geht der Körper an die Eisenvorräte, die er in Depots angelegt hat. Wenn kein, oder nicht genügend nachgeliefert wird, werden die Depots komplett verbraucht und ein Eisenmangel entsteht. Symptome können sich wie folgt, äußern.

• geschwächtes Immunsystem

• Abgeschlagenheit und Müdigkeit

• brüchige Haare und Nägel , eingerissene Mundwinkel und Blässe

• Blutarmut (Eisenmangelanämie)

• Gedächtnisstörungen , Konzentrationsmangel und Aufmerksamkeitsdefizite

• Depressionsähnliche Symptome, Restless-Legs-Syndrom (= Syndrom der unruhigen Beine), Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS)

• Kälteüberempfindlichkeit, verminderte Lern- und Leistungsfähigkeit, Luftnot und Herzrasen,

 

Gefährdete Personen

Vegetarier und Veganer, aber ebenso auch Personen, mit unausgewogener Ernährung können öfter an diesen Krankheiten erkranken. Denn Ernährung einseitig und eisenarm, besteht die Gefahr, dass die benötigte Eisenmenge von 1-2mg nicht zugeführt wird, und der Körper auf die Reserven zurückgreifen und diese leeren muss.

Kinder und Jugendliche im Wachstum, Leistungssportler, stillende Mütter und Schwangere, haben einen erhöhten Eisenbedarf. Gleichermaßen sind ältere Menschen, die an Störungen im Magen-Darm-Trakt leiden, oder allgemein weniger Nahrung zu sich nehmen, gefährdet unter Eisenmangel zu leiden.

Doch nicht nur unausgewogene Ernährung kann zu Eisenmangel führen. Es gibt noch weitere Gründe, wie Krebserkrankungen oder bestimmte chronische Krankheiten, die einen Einfluss auf den Eisenhaushalt haben. Da Eisen hauptsächlich über den vorderen Teil des Dünndarms, dem sogenannten Zwölffingerdarm, aufgenommen wird, muss auch bei einem Magenbypass, bei dem auch automatisch der Zwölffingerdarm betroffen ist, der Eisenhaushalt kontrolliert werden. Eine Diagnose kann nun mittels eines Tests erstellt werden. Nun kann der Arzt auch auf einen Mangel an Folsäure- oder Vitamin-B12 testen, da diese oft mit dem Eisenmangel einhergehen. Die Medizin ist heutzutage sehr gut darin, dass diese Mangelerscheinungen erkannt werden. Als Ursache kann sogar eine bakterielle Infektionen, wie Helicobacter pylori möglich sein. Daher ist vor Therapiebeginn, eine genaue Untersuchung des Arztes nötig, da er die möglichen Ursachen und Nebenwirkungen ausschließen, bzw. erkennen und schließlich therapieren kann.

Ursachen & Risikofaktoren bei Eisenmangel

Eisenmangel kann entstehen, wenn der Körper über längere Zeit, mehr Eisen verliert, als ihm zugeführt wird, oder wenn der Bedarf an Eisen steigt. Dies kann Krankheiten fördern und das Immunsystem schwächen.

Eine Risikogruppe sind Vegetarier und Veganer, da das Eisen aus pflanzlichen, im Gegensatz zu tierischen Lebensmitteln, vom Darm schlechter aufgenommen werden kann.

Die zweite Gruppe sind Frauen im gebärfähigen Alter, fast bei jeder Zweiten, liegt ein Eisenmangel vor. Meist sind die Menstruationsblutungen schuld daran.

Für werdende Mütter ist in der Stillzeit der Bedarf an Eisen erhöht. Da auch bei Sportlern der Energie und Sauerestoffumsatz zunimmt, und deshalb mehr Hämoglobin und Blutkörperchen produziert werden, benötigen auch sie vermehrt Eisen, sogar doppelt so viel, wie Nichtsportler. Auch durch die vermehrte Schweißbildung, verlieren Sporttreibende Menschen Eisen, etwa 1,2 Milligramm pro Liter Schweiß.

Wenn bei Magen- und Darmerkrankungen zu wenig Magensäure gebildet wird, kann auch dies die Eisenaufnahme stören. Ebenso kann die Einnahme bestimmter Medikamente, wie Magenentsäuerungsmittel (Antazida), Mittel zur Behandlung von Harnsteinen (Ionenaustauscher),Salicylate (Azetylsalicylsäure), sowie Mittel zur Cholesterinsenkung (Clofibrate), die Aufnahme von Eisen beeinträchtigen.

 

Eisenmangel kann auch durch größeren Blutverlust entstehen, beispielsweise durch:

chronische innere Blutungen im Magen-Darm-Trakt bei Geschwüren, Tumoren oder Krampfadern

• Blutspenden

• starke Menstruationsblutungen

• Unfall oder Operation

Der Mangel an Eisen kann jedoch nicht nur von äußerlichen Blutungen, sondern auch von innerlichen, z. B. im Magen und Darm oder Blut im Urin (Mikrohämat)

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